Berufs- und Studienorientierung
(Berufliche Orientierung) am CvD

berufliche orientierung

Schule! Und dann? Der Gesamtauftrag von Schule, Eltern/Verwandtschaft sowie Schülerinnen und Schülern ist nicht nur Schule, sondern Leben! Am CvD werden individuelle Fähigkeiten und Interessen aufgegriffen und entsprechend weiterentwickelt:

Berufs- und Studienorientierende Maßnahmen am CvD

Jahrgang 5 – 7

 

·        „BO“ im Fächerübergriff ab Klasse 5

·       Verbindliche Teilnahme am Zukunftstag (März/April): Interessen erkennen

Jahrgang 8

 

·       „Tag der Berufe“ (Zukunftstag)

·       Einführung des Berufswahlpasses zur Dokumentation der „Beruflichen Orientierung“: Fähigkeiten, Stärken und Interessen erkennen

 

Jahrgang 9

·       „Tag der Berufe“ (Zukunftstag) zur Vorbereitung auf das Praktikum

·       „Experten in die Schulen“ (Landkreis Goslar)

·       Berufsorientierung im Landkreis Goslar „BOGS“: Benimmtraining (Allianz für die Region)

Jahrgang 10

·       Bewerben und Bewerbungstraining (FG Deutsch)

·       „Die fünf Säulen der sozialen Sicherung“ (Modul)

·       BIZ-Besuch am Zukunftstag (Berufsinformationszentrum, AfA Goslar)

·       Bewerbungstraining (Modul)

·       „BOGS-Woche“: Berufseignungstest BEREIT (Allianz für die Region)

 

Jahrgang 11

·       Besuch der AOK Berufsstarterbörse und Studienmesse in Goslar („BuS-Messe“ des Landkreises im Sept.)

·       „Planspiel Börse“ (BO-Unterricht)

·       PC-Module zum Profil AC bzw. digitales Selbsterkundungsmodul SET der Agentur für Arbeit (BO-Unterricht)

·       Betriebspraktikum (Januar, 3 Wochen) einschl. Dokumentation (BO-Unterricht)

·       Messebesuch „vocatium Harz“ in Ilsenburg (April)

·       Studientag in Eigenverantwortung (Zukunftstag)

Jahrgang 12

·       Hochschulinformationstage

·       Studienorientierung/ duale Ausbildung (AfA Goslar)

·       Wissenschaftliches Arbeiten im Rahmen des Seminarfachs

·       Studientag in Eigenverantwortung (Zukunftstag)

Jahrgang 13

·       Wissenschaftliches Arbeiten im Rahmen des Seminarfachs

·       Studientag in Eigenverantwortung (Zukunftstag)

Allgemeine Maßnahmen

·       „BO“ im Fächerübergriff ab der 5. Jahrgangsstufe curricular verankert

·       Sprechtage der Agentur für Arbeit zur Berufs- und Studienorientierung

·       Arbeitsgemeinschaften, die individuelle Interessen und Fähigkeiten fördern

 

 

Selbsteinschätzung als Grundvoraussetzung zur Beruflichen Orientierung – aber wie?

Persönliche Stärken und Schwächen, Interessen und Fähigkeiten erkennen und nutzen

  • Interdisziplinäre (fächerübergreifende) „Berufliche Orientierung“ ab Klasse 5
  • Dokumentation im Berufswahlpass (Einführung im PoWi-Unterricht Jg. 8)
  • Experimentelles Tasten beim Zukunftstag in den Jahrgängen 5 bis 7 sowie dem Tag der Berufe in den Jahrgängen 8 und 9 (s.u.*)
  • Berufseignungstest BEREIT (BOGS – Berufliche Orientierung im Landkreis Goslar) in Jahrgang 10 sowie Kompetenzfeststellung Profil AC in der Sekundarstufe II
  • Berufsberatung der Agentur für Arbeit in der Schule
  • Gespräche mit Eltern, Freunden, Verwandtschaft, Lehrkräften
  • Fragen stellen:
    • Welche Fächer machen mir Spaß?
    • In welchen Fächern habe ich gute Noten?
    • An welchen AGs nehme ich mit Freude teil?
    • Welche Hobbys habe ich?

www.berufe-universum.de

www.planet-beruf.de

https://set.arbeitsagentur.de/teaser

https://bm.rlp.de/de/bildung/schule/berufs-und-studienorientierung/

https://kompetenzanalyse.nibis.de/site/login

 

Zukunftsvorstellungen entwickeln

Sich über Berufsfelder informieren und bewerben

  • Vorerfahrungen nutzen (z.B. Teilnahme am Zukunftstag in den vorherigen Jahrgängen)
  • Tag der Berufe Jg. 8 und 9 (s.u.*)
  • Besuch des BIZ (Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit)
  • AOK-Vortrag zum Thema „Sozialversicherungssystem“ (Jg. 10)
  • Besuch der BuS-Messe (Berufs- und Studienmesse) des Landkreises
  • Dreiwöchiges Betriebspraktikum in Jahrgang 11 (Januar)
  • Besuch von Informationstagen unterschiedlicher Universitäten (Jg. 12/13)
  • Fächerübergreifende Einbettung des Themas „Berufe – Bewerbung – Zukunft“
  • Unterrichtseinheit im Fach Deutsch (Jg.10): Lebenslauf und Bewerbung schreiben
  • Unterrichtseinheit im Fach Politik-Wirtschaft (Jg.11): Arbeitswelt im Wandel und wöchentliche Stunde zur Berufliche Orientierung (BO-Unterricht)
  • Berufsberatung der Agentur für Arbeit in der Schule
  • Bewerbungstraining in der Schule: „Bewerbungstraining“ in Jg. 10/11 sowie ggf. Assessmentcenter (Sek II)
  • Sich informieren, z.B. unter:

www.arbeitsagentur.de,

www.ausbildungsnetz38.de,

http://studiengaenge.zeit.de/sit

https://www.jobbörse-stellenangebote.de

oder

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/schuelerinnen_und_schueler_eltern/berufliche_orientierung_an_allgemein_bildenden_schulen/berufsorientierung-an-allgemein-bildenden-schulen-124167.html

 

Zukunftstag

Praxistag in einem außerschulischen Betrieb/Unternehmen mit verbindlicher Teilnahme in den einzelnen Jahrgangsstufen:

Klasse 5 – Betrieb der Eltern oder der Verwandtschaft (unbekannter Betrieb möglich)

Klasse 6 – Verwandtschaftskreis (unbekannter Betrieb möglich)

Klasse 7 – Bekanntenkreis (unbekannter Betrieb möglich)

 

Klasse 8 und  9 – unbekannter Betrieb (außerhalb des Verwandtschafts- und Bekanntenkreises)

Klasse 10 – BIZ-Besuch (Jobcenter Goslar)

10.1      8 – 10 Uhr

10.2     10 – 12 Uhr

10.3     12 – 14 Uhr

Jahrgang 11 – 13 – Studientag in Eigenverantwortung

Lehrkräfte: SchiLF (Schulinterne Lehrerfortbildung)

 

Vor- und Nachbereitung des Zukunftstages

Zunächst musst du dir die Dokumente „Freistellung“ und „Teilnahmebescheinigung“ aus dem Internet herunterladen und ausdrucken:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/schule/unsere_schulen/allgemein_bildende_schulen/berufliche_orientierung_an_allgemein_bildenden_schulen/zukunftstag_maedchen_und_jungen/zukunftstag-fuer-maedchen-und-jungen-138547.html  

Die Freistellungsbescheinigung unterschreibt dein/e Klassenlehrer/in, sobald du dort eine Bestätigung/Unterschrift von deinem Betrieb erhalten hast. Die Teilnahmebescheinigung, die du später deinem/r Klassenlehrer/in zeigst, wird dann durch den Betrieb am Zukunftstag per Stempel bestätigt.

Zur Vor- und Nachbereitung solltest du dir folgende Fragen stellen:

Was kann ich besonders gut?

Wofür interessiere ich mich ganz besonders? Welche Fähigkeiten besitze ich?

Wie bewerte ich mich selbst? Wie schätzen andere mich und meine Arbeit ein?

Welche Fähigkeiten nutze ich für meine Hobbys?

Wie passen meine Kompetenzen zu den Anforderungen einer Berufsausbildung, einer weiterführenden Schule oder eines Studienganges?

Was muss ich heute tun, damit ich meine Ziele erreiche?

Welche Ergebnisse habe ich erreicht?

Da sich deine Stärken, Fähigkeiten und Ziele im Laufe der Jahre verändern können, ist es nötig, dass du diese Fragen immer wieder überdenkst und die

Seiten zu bestimmten Zeitpunkten neu ausfüllst und im späteren Berufswahl-Pass abheftest.

Anforderungen an einen Beruf/an ein Berufsfeld:

Verschaffe dir konkrete Informationen zu einzelnen Berufsbildern – Recherchetipp: www.planet-beruf.de oder www.berufenet.arbeitsagentur.de  

Berufsbezeichnung:

Was macht man in dem Beruf? Wo arbeitet man? Wie sieht der Tagesablauf in diesem Beruf aus?

Welche Interessen sind wichtig und hilfreich?

Was sind die konkreten Anforderungen, die man in diesem Beruf bewältigen muss?

Was verdient man als Auszubildender?

Welcher Schulabschluss wird in der Regel erwartet?

Wo finde ich wichtige Informationsquellen über den Beruf?

Würde der Beruf zu mir passen und wenn ja, warum?

 

Für die Nachbereitung präsentierst du deine Ergebnisse bzw. Antworten auf die oben formulierten Fragen in der Folgewoche im Rahmen des Unterrichts von Klassenlehrer/in oder Stellvertreter/in!

 

Vorbereitung des Betriebspraktikums in Jahrgang 11

Termin für das nächste Betriebspraktikum:

12.01. – 28.01.2021

  • Recherche nach Betrieben in der Umgebung, die zu den ausgewählten Berufsfeldern Praktikumsplätze anbieten
  • Adressen und Telefonnummern notieren
  • Rücksprache mit der Politiklehrkraft halten
  • Kontaktaufnahme mit dem gewünschten Betrieb, Frage nach Praktikumsplatz, Bewerbungsmodalitäten, Ansprechpartner (Gesprächsnotiz anfertigen)
  • Bewerbung fertig stellen und abschicken (Termin: letzter Schultag vor den Herbstferien)
  • Eigene Erfahrungen sammeln

Wichtige Fragen zum Betriebspraktikum

Wie werde ich auf das Betriebspraktikum vorbereitet?

  • Zum Ende der zehnten Klasse übt ihr im Fach Deutsch das Verfassen eines zeitgemäßen Bewerbungsschreibens und das Schreiben eines Lebenslaufes. Zu Beginn der elften Klasse werdet ihr im Fach „Berufliche Orientierung“ (BO) durch eure PoWi-Lehrkraft intensiver auf das Betriebspraktikum vorbereitet. Ihr werdet einmal im Unterricht selbst darauf vorbereitet, aber auch das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit sowie die BuS-Messe des Landkreises zur Berufs-und Studienorientierung besuchen. Ferner müsst ihr selbst überlegen, wo eure Stärken liegen, welchen Beruf oder welches Berufsfeld ihr gerne kennen lernen würdet, welche Betriebe dafür in Frage kommen und euch schließlich selbstständig bewerben. Nähere Informationen gibt es bei eurer PoWi-Lehrkraft.

Wo/bei welchen Betrieben darf ich mein Betriebspraktikum absolvieren?

  • Während des Betriebspraktikums werdet ihr von euren Lehrkräften in euren Betrieben besucht und (persönlich) betreut. Natürlich sollt ihr auch einen realitätsnahen Einblick in die Berufswelt gewinnen, deshalb sind folgende Punkte zu beachten:
    • Ihr sollt euch einen Praktikumsplatz im Landkreis Goslar suchen.
    • In Ausnahmefällen ist ein Praktikum außerhalb des genannten Gebiets denkbar. Diese Ausnahme ist mit schriftlicher Begründung spätestens zwei Wochen vor den Herbstferien bei der Schulleitung zu beantragen. Diese entscheidet nach Ablauf der Antragsfrist im Benehmen mit der Praktikumsbeauftragten und der betreuenden Lehrkraft endgültig nach der Notwendigkeit für die Erfüllung der Aufgaben des Betriebspraktikums und nach Kriterien der Durchführbarkeit und Qualitätssorge (eine Ablehnung wird ebenfalls schriftlich begründet).
    • Bei gleichwertigen Praktikumsplätzen ist derjenige mit der kürzesten Entfernung zum CvD vorzuziehen.
    • Der Betrieb muss mindestens vier Beschäftige haben und darf nicht im Besitz der Eltern oder naher Verwandter sein.
    • Es gibt keinen Anspruch auf einen bestimmten Praktikumsplatz.

Hinweise für die Durchführung des Betriebspraktikums

  • Das dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum für die Schülerinnen und Schüler des 11.

Jahrgangs findet im Januar statt.

  • Die Lehrkräfte werden die Praktikantinnen und Praktikanten in den Betrieben aufsuchen und, wenn möglich, auch mit den Praktikumsbetreuern bzw. Ansprechpartnern im Betrieb Rücksprache halten.
  • Die Schülerinnen und Schüler sollten im Rahmen ihres Praktikums an Arbeitsprozessen aktiv teilnehmen, um einen wirklichen Einblick in das Berufsfeld bzw. die entsprechende Tätigkeit zu bekommen. Wir bitten daher die Betriebe, die Praktikantinnen und Praktikanten im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten dabei zu unterstützen.
  • Wir führen das Betriebspraktikum auf der Grundlage des Erlasses des Kultusministeriums vom 17.09.2018 durch. Für die Dauer des Betriebspraktikums unterliegen die Schülerinnen und Schüler wie beim Schulbesuch auch der gesetzlichen Unfallversicherung. Außerdem wird den Schülerinnen und Schülern durch den Kommunalen Schadensausgleich Hannover Deckungsschutz für die Haftpflicht- und Sachschäden gewährt.
  • Für unsere Schülerinnen und Schüler, die den 11. Jahrgang besuchen und in der Regel das 15. Lebensjahr vollendet haben, gilt die betriebliche Arbeitszeit unter Beachtung der entsprechenden Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Sie dürfen keine gefährlichen Arbeiten ausführen. Auf die besonderen Beschäftigungsbeschränkungen nach der Gefahrstoffverordnung (§14 GefStoffV) und die Pflicht zur Unterweisung über Gefahren (§29JArbSchG) wird hingewiesen. Darüber hinaus halten wir für die Praktikantinnen und Praktikanten eine tägliche Arbeitszeit von in der Regel sieben Stunden für angemessen.
  • Die Praktikantinnen und Praktikanten unterliegen während des Praktikums der jeweiligen Betriebsordnung und müssen sich auch mit den Unfallverhütungsvorschriften des Betriebs vertraut machen. Zudem verpflichten sie sich, Schule, Betrieb und die betreuende Lehrkraft bei Krankheit umgehend zu benachrichtigen und den Hinweisen der Betreuer im Betrieb zu folgen:

Im Christian-von-Dohm-Gymnasium Goslar

Schulzentrum Goldene Aue

Telefon (0 53 21) 37 53 20

Fax (0 53 21) 37 53 23

Melanie Piatkowski, Beauftragte für Berufliche Orientierung                                                                                                                                                                                                                                                                             Stand: 02/2020

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