Die Welt der Werkstoffe im Blick!

In dieser Woche bot das Christian-von-Dohm-Gymnasium Goslar als MINT-EC-Schule vom 19.9-22.9 in enger Zusammenarbeit mit dem MINT-EC-Themencluster „Zukunft Werkstoffe“  und der DGZfP (Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung) wieder ein mehrtägiges Forschungscamp für Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC an. 11 Jugendliche aus MINT-EC-Schulen deutschlandweit erhielten hierbei Einblicke in zukunftsträchtige Studien- und Berufsfelder, wie beispielsweise in die Materialprüfung.

Die Entdeckung neuer Werkstoffe forciert neue technische Möglichkeiten und somit Fortschritt. Gleichzeitig muss jede Arbeit mit Werkstoffen von einer verlässlichen Werkstoffprüfung begleitet werden. Dieser Dreiklang bildete den Rahmen für das MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe – Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen seit Jahrhunderten“ in Goslar.

Die Geschichte der Region und des Bergbaus lernten die Teilnehmenden während einer Stadtführung und einer eintägigen Exkursion zum Bergwerksmuseum Rammelsberg kennen.

Zudem standen an der Technischen Universität Clausthal die Erprobung neuer Werkstoffe und die Rohstoffrückgewinnung im Fokus. Die Gruppe besuchte hierfür das Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik (IFAD). Dort beschäftigt man sich unter anderem mit dem Recycling von Elektro(nik)geräten und mit der Aufbereitung von Rückständen aus dem Bergbau.

Außerdem erlebten sie am Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum (CUTEC) die Anwendung moderner Werkstoffe (z.B. bei der Entwicklung von Brennstoffzellen).

Am Christian-von-Dohm-Gymnasium führten die Jugendlichen unter Anleitung von Lehrkräften des MINT-EC-Themenclusters eigenständige Experimente zu Verfahren der Zerstörungsfreien Materialprüfung durch.

Die industrielle Produktion und Verarbeitung hochspezialisierter moderner Werkstoffe wurde den Schülerinnen und Schülern bei einer Werksführung durch das Albemarle Werk in Langelsheim, den führenden Hersteller von Lithiumverbindungen, Lithium-Rohstoffen sowie Sondermetallen, vorgeführt.

„Insgesamt konnten alle Teilnehmenden sehr differenzierte Einblicke in zukünftige Studien- und Berufsfelder erlangen, sodass das viertägige MINT-EC-Camp in Goslar, als sehr ereignisreich und gelungen bezeichnet werden kann.“ (Christoph Ehlers, MINT-Koordinator CvD-Goslar)

 

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